Campingkocher Berater

Unsere Hilfe für die Findung des richtigen Campingkochers für Dich. Die folgenden Fragen gilt es zu beantworten, um dem Modell auf die Spur zu kommen, welches am besten zu Deinen Anforderungen passt. Da die Unterschiede und auch die Angebotsfülle gewaltig sind, haben wir diese Berater Fragen zusammen gestellt. Notiere Dir am besten zu jedem folgenden Bereich ein bis zwei Punkte, die Dir besonders wichtig sind. Diese werden, wie mit einem Kompass, enorm helfen die beste Richtung einzugrenzen :

 

Brennmedium:

Die erste Frage ist gleich eine „große Kreuzung“. Die Frage ob mit Gas oder Holz? Gas bedeutet ein Gaskocher soll es schon sein, die Ausführung der Gaskartuschen ist eine der nächsten Fragen. Holz bzw. auch kleinere und mittlere Äste und Blätter sprechen dann für einen Holzvergaser. Der große Vorteil ist eine große Unabhängigkeit, das das Brennmaterial fast überall zu finden ist. Dafür ist die Kochgeschwindigkeit in der Regel langsamer als mit Gas. Außerdem sollte man mit Holzvergasern eine größere Freifläche suchen bzw. ist die Zeltnähe, was mit kontrollierbareren Gaskochern noch in Ordnung ist, hier größer auszulegen. Man hantiert schlicht und einfach mit noch offeneren Feuer – was auf der postiven Seite fürs Auge und das „Feeling“ noch eine Gemütlichkeitsstufe mehr hinzufügt.

Packplatz:

Wieviel Platz ist grundsätzlich zur Verfügung. Habe ich vor eine große Kochausrüstung mit zu nehmen? Hier ein kleines Dilemma: Habe ich viele Leute zu versorgen, zu bekochen? Das würde für eine größere und auch standfestere Ausführung sprechen. Auf der anderen Seite könnten viele Personen auch begrenzten Platz beim Packen bedeuten. Es gibt sowohl für die Gaskocher, als auch Holzvergaser größere Ausführungen oder auch sehr kompakt gehaltene Modelle.

Mobilitätsbedürfnis:

Ähnlich gelagert wie der vorige Punkt – dennoch ist der Fokus anders ausgelegt: Bin ich auf der Reise/ auf dem Trip immer wieder unterwegs? Oder bleibe ich dann an einem Ort? Muss ich regelmäßig alles wieder verpacken – brauche ich also eine hohe Rucksackmobilität, und daher ultramobile Kocher, die sich sehr platzsparend verpacken lassen?

Versorgungsmöglichkeiten unterwegs:

Muss ich den Campingkocher nachversorgen? (weniger für Holzvergaser) oder kaufe ich bereits im Vorfeld für die Dauer des geplanten Trips alle Verbrauchsmaterialien (also sehr wahrscheinlich das Gas) in ausreichender Menge? Wieder stellt sich die Frage des vorhandenen Packplatzes zu Beginn. Sollte man die leeren Kartuschen ordnungsgemäß entsorgt bekommen, dann die Frage, ob und wie sichd er freiwerdene Platz zum Ende der Reise hin ansonsten nutzen lässt? 

Die Wahl des Gaskochers und dessen Fähigkeit welche Kartuschen er sicher verwenden kann, ist hierbei auch von Interesse. Habe ich eher Standardkartuschen, die ich verwenden kann, sodass ich diese wahrscheinlich auch in jedem Ausrüstungsladen unterwegs finden kann? Vielleicht kann mein Kocher verschiedene Arten anschließen z.B. Schraubgaskartuschen und MSF-Dosen per Adapter (vom Hersteller vorgesehen keine Eigenbaulösungen).

Temperaturbereich:

Sollte die Wahl auf einen Gaskocher fallen, so ist auch der Inhalt der Kartuschen bedeutend. Reines Butan ist günstiger, aber i.d.R. für einen klassischen „Sommertrip“ geeignet. D.h. bei Temperaturen unter etwa 7 Grad wird  ein deutlicher Leistungsabfall spürbar. Dann sind ganz klar Gasmixe mit z.b. Propanbeimischung zu empfehlen. Noch extremer, sodass wir von Temperatrem um 0 Grad oder darunter sprechen, z.b. für richtige Bergtouren im Schnee gibt es noch speziellere Mischungen, welche das Kochen in Minusgaden versprechen.

Sicherheit:

Auf welche Sicherheitseinrichtungen möchte ich nicht verzichten. Wie sicher fühle ich mich beim Umgang mit Gas. Wie routiniert bin ich im Umgang mit Gas? Wobei wir auch hier mehr bei den Gaskochern sind. Die Holzvergaser allgemein bedürfen wegen ihrer offeneren Naturflamme den entsprechenden tugenhaften Umgang wie mit einem klassischen Holzlagerfeuer. Die Gaskocher bieten je nach Modell Piezozündung, um sich nicht die Finger zu verbrennen und um ohne externe Zündquelle auszukommen. Dann in den standfesteren Ausführungen z.b. eine Gasunterbrechung bei vom Gerät regisrierten Überdruck der Gaskartusche, bis zum Flammenwächter, was bedeutet, dass bei einem erkannten Erlöschen der Flamme auch das strömende Gas unterbrochen wird – letzteres ist eher die Ausnahme und nur bei guten Markenmodellen zu finden. Achtung: möchte man einen Gaskocher oder Gasherd fest in einem z.b. Wohnmobil installieren, so gelten noch weitere spezielle Vorschriften, auf die hier nicht eingegangen wird.

Eine weitere Alternative für sicherheitsliebene könnte in zusätzlicher Gaswarner sein. Diese schlägt Alarm, sobald er ausströmendes Gas wahrnimmt. Sogar die einfachsten Stechgas-Kartuschen haben nach gültiger EU Norm mittlerweile alle ein GasBlock System, um eim teilentleerten Abschrauben dicht zu alten, wobei trotzdem immer Aufmerksamkeit gefragt ist. Schraubgaskartuschen (wie der Name schon sagt) und auch die MSF-Dosen haben von Natur aus ein selbstschließendes Ventil. 

 

Fazit des Campingkocher Beraters:

Schaue durch Deine notierten „must haves“ und erforsche damit nun die weiterführenden Seiten:

Ich möchte mehr in die individuelle Richtung der Holzvergaser Hauptseite gehen

– oder es ist klar: Ich möchte mir die Möglichkeiten der Gaskocher Hauptseite anschauen.

Ich möchte erstmal noch mehr über die verschiedenen Gaskartuschen und deren Gasmischungen wissen.

 

 

Weitere Möglichkeiten auf den Campingkocherseiten:

Der Seitenblog gibt ein wenig die Entwicklung und Geschichte dieser Seiten wieder.

Da geht’s wieder nach oben zum Anfang vom Campingkocher Berater.